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JULIJUNI

Julijuni combines abstract electronic sound processing with semi accoustic tone creations. Recognizable patterns embedded in free sometimes challenging, sometimes hypnotic and repetitive structures. Complex music yet playful and experimental.
Julijuni does not necessarily believes in chance within improvised music but admits to get caught inside a productiv musical misunderstanding every once in a while. Conscious unawareness and blind trust could be two reasons why these three individuals almost accidently met to form this band to play this kind of music. Without words fighting back and forth to finally meet in the embrace of matching sounds creating a song only to tear it up again later - noise and reconciliation - attracting and revolting opposites in permanent process. Intensive texturizing based on a synthesis of analogue and digital improvisation, prerecorded facts, collapsing loops, thick and transparent layers, deconstructed repetition is what could happen if JuliJuni would be more predictable - you will be surprised.
After releasing a well acclaimed 12" split record with improvisors Perlonex followed by concerts throughout Germany JuliJuni took a two year break to concentrate on solo projects and other bands. Meanwhile Tim moves to Berlin and leaves the group and Stephane moves to Bremen to step in.
2005 JuliJuni comes back. 2006 new recordings are inevitably.

Michael Rieken: computer, onestringviolin, sampler
Stephane Leonard: computer, microphone, synthesizer
Ansgar Wilken: guitar, effects and more

010zloty Split LP

related:

CDR 001 CDR 002 CDR 003 CD/LP 014

BOOK 002 BOOK 003 BOOK 005 BOOK 007

www.stephaneleonard.net
theyfoundmybodybytheriver.tumblr.com

german:

Mai 2001
eine junge Bremer Künstlerin eröffnet direkt an der belebten Bremer Sielwallkreuzung eine temporäre Galerie in einem leerstehenden Ladenlokal.
Musiker und Künstler aus unterschiedlichsten Zusammenhängen sind aufgefordert, zusammen oder einzeln die 20 Quadratmeter hinter dem Schaufenster zu bespielen.
Hier treffen sich Tim Tetzner, Michael Rieken und Ansgar Wilken, packen die Gelegenheit beim Schopf und erfinden Julijuni.
Die erste Probe wird zugleich der erste öffentliche Auftritt.
Julijuni spielen im Schaufenster und haben somit gleich zweimal Publikum, einmal von aussen durchs Fenster, einmal vom Inneren des Raums. Draussen drücken Kinder ihre Gesichter an die Scheibe, ältere Herrschaften bleiben sekundenlang stehen und zweifelhafte Dämmerungsgesellen versuchen, dem Publikum im Innern selbstgemachte Drogen zu verkaufen. Jedoch erfolglos, denn das lautstarke Zirpen, Schaben und Rumoren ist an diesem Abend Droge genug.
Nach über zwei Stunden stoppen Julijuni, als der metallene Fensterrahmen aus unerklärlichen Gründen plötzlich unter Strom steht.
Die ursprüngliche Idee, dass Julijuni nur bis Ende Juli/juni bestehen soll, wird nicht konsequent umgesetzt.
Es folgen Gastspiele in norddeutschen Städten, niederländischen Galerien, ein Freiluftkonzert in den zum Untergang geweihten Bremen - Waller Schrebergärten, ein kurioses, von Asmus Tietchens geführtes Radiointerview im FSK Hamburg und eine musikalische Kooperation mit "Church of Anthrax" am Rande der Dokumenta 11.
2003
Die just gestartete "Splitting Series" - Schallplattenreihe des Bremer Labels "Happy Zloty Records" vereint Julijuni zusammen mit der Berliner NoiseImproDustrial - Formation Perlonex auf einer Schallplatte. Die Fachwelt bekommt einen Schluckauf.
Zwischendurch:
Tim Tetzner verlässt Bremen und Julijuni, geht nach "Berlin", gründet dort zusammen mit Annibale Piccici den "Dense" - Record Shop und steigt bei "Staubgold" ein.
2005
Der junge Bremer Künstler Stephane Leonard, der schon seit einiger Zeit durch Umtriebigkeit auf verschiedensten Schauplätzen subkultureller Bremer Zusammenhänge auffällig geworden war, betritt Julijuni. Und bleibt.
Und noch was: Julijuni verbinden abstrakte elektronische Klangerzeugung mit Tonschöpfungen, die eher akustischer Natur sind.
An den Zufall in der improvisierten Musik glauben sie nicht, eher noch an das produktive musikalische Missverständnis, hervorgerufen durch wohlwissende Ahnungslosigkeit und im Vertrauen auf ein Eigenleben des Instrumentariums.

Michael Rieken: Computer, Einseitenvioline, Sperrmüllinstrumente
Stephane Leonard: Computer, Spielzeug, Synthesizer
Ansgar Wilken: Gitarre, Fusstreter und mehr

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